Die Dynamik des Fanatismus

Fanatismus im engeren Sinn ist durch das unbedingte Fürwahrhalten der betreffenden Vorstellung und meistens durch Intoleranz gegenüber jeder abweichenden Meinung gekennzeichnet.

Der Fanatiker will häufig andere von seinen Ansichten überzeugen („missionarischer Eifer“), lässt jedoch seinerseits keinerlei Zweifel an der Richtigkeit und dem besonderen Wert seiner Überzeugungen zu. Vielmehr verteidigt er sie gegen jede Infragestellung und ist dabei einer vernünftigen Argumentation nicht zugänglich. Die betreffende Vorstellung ist seinem kritischen Denken bzw. Reflexionsvermögen entzogen. Damit verbundene negative Konsequenzen für sich selbst oder andere werden als solche nicht erkannt bzw. anerkannt.

Wikipedia über Fanatismus

Die zugrundeliegende Dynamik des Fanatismus ist dem Dogmatismus sehr ähnlich. Beide lassen eine andere Meinung nicht zu. Selbst beim aufzählen von Tatsachen, logischen Schlussfolgerungen, wird damit argumentiert, dass dies nicht allgemein gültig sei. Dadurch werden neue Ideen oder sogar Aspekte die zum Gesamtbild beitragen würden im Keim erstickt. Da ist ein Fanatiker in der Tat kaum von einem Dogmatiker zu unterscheiden.

Es muss sich um eine tiefere, emotionale Blockade handeln, denn wird ein Fanatiker mit Tatsachen konfrontiert, die sein Weltbild gefährden könnten (selbst wenn die Tatsachen zu seinem Weltbild beitragen würden), dann reagiert der Fanatiker mit einem emotionalem Ausbruch. Mag sein, dass diese Person nach außen hin recht ruhig erscheint, aber innerlich brodelt er und nach einer Weile wird dieses Thema mit erneutem Schwung angesprochen um dem Andersdenkenden sogar mit einer Drohung in seine “Grenzen” zu weisen.

Wie und wo entsteht diese Blockade?
Es geht vor allem um einen Gesunden Sinn und um Unterscheidungsvermögen. In der TCM ist der Dünndarm der Meridian welches das Reine vom Unreinen trennt und das Feine vom Groben. Beobachtet man einen Menschen dem es an Unterscheidungsvermögen mangelt, dann bemerkt man ein grobes Verhalten und Mangel an Taktgefühl. Der Versuch zu “missionieren” oder die Andersdenkenden mit einem “Inquisitionsverfahren” zu drohen ist brüsk und absolut unfreundlich. Diese Hang zum Groben und der Mangelnde Feingefühl führen zudem dazu, dass der Fanatiker die Worte seines vermeintlichen “Gegner” so umdreht, dass ein völlig anderer Sinn entsteht. Im schlimmsten Fall führt das zu einem Weltbild welches nicht ohne Feinde existieren kann. Das kennt man vom Faschismus, wo Feindbilder erschaffen werden um weiterhin das Volk in Kampfbereitschaft zu halten.

Interessant ist der Zusammenhang zwischen Taktgefühl und dem Herzen, denn in der TCM ist der Dünndarm ein Komplement zum Herz-Meridian. Der Herz-Meridian gibt den Takt an und ein gesunder Dünndarm-Meridian verhilft zum Feingefühl. Helmuth Plessner (deutscher Philosoph und Soziologe) bezeichnete den Takt als den „ewig wache(n) Respekt vor der anderen Seele und damit die erste und letzte Tugend des menschlichen Herzens“.

Wer in seinem Übereifer vergisst warum er überhaupt angefangen hatte zu Missionieren, der wird zu einem Fanatiker, einer Karikatur dessen was er zuvor bewundert hatte. Hier ist anzumerken, dass es sich um eine Pathologie des Herzen ist aus der Sicht der TCM. Das Innere Feuer, was Licht spenden und wärmen sollte, wird zu einem Waldbrand. Es verzehrt die eigenen Freunde. Man wird Blind für die eigenen verdrehten Ansichten und kann nicht mehr wirklich zwischen Gut und Böse unterscheiden. Körperlich zeigt sich das in der Neigung einer Entzündung, besonders der Knie (man ist nicht mehr beugsam, willig die Meinung anderer zu hören).

Fanatismus steht oft mit weiteren Persönlichkeitseigenschaften in Zusammenhang (siehe z. B. autoritärer Charakter). Zu nennen sind vor allem Intoleranz, Humorlosigkeit und fehlende Selbstironie. Daher ist Fanatismus oft ein erstes Anzeichen für das Vorliegen klinisch-psychologischer Störungen.

(Wikipedia)

Humorlosigkeit ist eine Störung des Herz-Meridians. Wollen wir mal schauen was die Symptome einer Funktionsstörung des Herzen und des Dünndarms sind und wieweit sich diese alle mit dem Fanatismus decken.

Funktionsstörungen Herzmeridian psychisch:
geistige und emotionale Unruhe, Nervosität,
Reizbarkeit
Schlaflosigkeit
Müdigkeit bis hin zur Lethargie
Stottern, unklare Sprache
Übereifer, übertriebene Freude

Funktionsstörungen Dünndarm psychisch:
Psychosen
unklare Gedanken, geistige Verwirrtheit
Überempfindlichkeit und Ängstlichkeit
Überforderung in der Familie und bei der Arbeit
Epilepsie

Hingegen ist die Funktion dieser Meridiane einem fanatischem Verhalten entgegenwirkend.

Funktion Herz:
Sitz der Persönlichkeit prägenden Kraft
sorgt für innere Festigkeit und emotionales Gleichgewicht
regiert und beheimatet den Geist „Shen“

Funktion Dünndarm:
Assistent des Herzens, hilft einen klaren Geist zu bewahren
kontrolliert die Aufnahme der Gedanken
integrieren und verstehen
Probleme denkend bewältigen zu können

(Quelle der Funktionen und Funktionsstörungen der Meridiane: Impulsmanagment)

Laut Rochus Spieker ist Fanatismus = Dummheit + Energie. Und wenn man keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, weil das Herz stark affektiert ist, dann führt das zu unklugen Gedanken und Handlungen.

Einige gehen davon aus, dass Fanatismus seine Ursache in der frühen Kindheit hat, bei der eine zu strenge Erziehung alles Sexuelle als schlecht und unrein abgestempelt hat (das nennt man Bindungsgewalt). Das deckt sich wiederum mit der Theorie von Wilhelm Reich, dass der Faschismus eine Blockade des Lustprinzips ist. Hitler konnte sich einer dieser kollektiven Blockaden einer ganzen Generation zunutze machen, als Deutschland noch vom Ersten Weltkrieg traumatisiert war. In diesem Fall erkenne ich bei Hitler und seinen Gefolgsleuten nicht eine Pathologie, sondern einfach nur ein dämonisches Wesen der nach seinem Wesensart handelt und die Schwäche der einfachen Bevölkerung ausnützt. Mit “einfache” meine ich natürlich nicht dumm, sondern unerfahren, naiv, gutgläubig.

Warum ist Fanatismus gefährlich?
Für den Individuum liegt die größte Gefahr darin, dass man seine Freude verliert (das Feuer welches zuvor gebrannt hatte verliert seine Bedeutung und ist nur noch eine Gefahrenquelle), und das diese Person auch alle seine Freunde verliert, was zu Einsamkeit führt.

Die allergrößte Gefahr birgt die Bildung einer Massenbewegung. Der Terrorismus wird von Fanatikern motiviert und am Leben erhalten. Fanatismus scheint bei einem Individuum harmlos zu sein, aber wenn durch ein kleines Schneeball plötzlich eine riesige Lawine ausgelöst wird, dann zerstört es Leben. Man sollte Fanatismus als das ansehen was es tatsächlich ist, eine gefährliche Psychose mit Gefahr das diese “fanatische Energie” ein Kollektiv zu ungeheuerlichen Taten bewegen kann. Diese Massendynamik kann dann nicht mehr so einfach kontrolliert werden.

Fanatismus und die Homöopathie
Das würde den Rahmen sprengen auch diesen Aspekt im Detail zu erläutern … aber ich wollte noch bemerken, dass Causticum alle Kennzeichen des Fanatikers zeigt, ein verdrehter Idealismus, Übereifer, und eine tiefe sexuelle Blockade die zu einer religiösen Manie führt. Bei den Bachblüten ist es Vervain was bei extremen Übereifer angezeigt ist. Natürlich existieren noch viel mehr Arzneimittel die diesen Aspekt beherbergen, vor allem das Stadium 16 in der chemischen Elementen (Schwefel, Selen, Tellur usw).

Ab wann wirkt ein homöopathisches Mittel?

Hahnemann ließ besonders sensible Patienten nur an das Mittel riechen und schon trat die Wirkung ein.

Man weiß heute das Riechen nicht erst dann stattfindet wenn ein Molekül eines Duftstoffs einen Nerv in der Nase berührt. Es muss also kein physischer Kontakt mit den Duftstoffrezeptoren stattfinden um die Information zu übertragen. Man vermutet hier entweder ein elektromagnetisches Phänomen oder ein noch tiefer zugrundeliegendes Quanten Phänomen wie dem Tunneleffekt, welches eine “überbrückende” Funktion hat und einer Nichtlokalität entspricht.

Als erstes denkt man an Haie wenn es um einen hervorragendem Geruchssinn geht. Es sind jedoch nicht die Haie die den besten
Als erstes denkt man an Haie wenn es um einen hervorragendem Geruchssinn geht. Es sind jedoch nicht die Haie die den besten “Riecher” haben.

Bei Schmetterlingen ist das so, dass sie mit ihren Fühlern riechen. Man nennt diese Fühler “gesägte” oder “gekämmte” Fühler. Durch diese Form wird die Oberfläche stark vergrößert, ähnlich wie wir Menschen unsere Antennen bauen. Männchen können dadurch die von paarungsbereiten Weibchen abgegebenen Pheromone auf große Distanz wahrnehmen. Eine “große Distanz” bedeutet viele Kilometer. Wie hoch ist da die Verdünnung? Höher als bei homöopathische Mittel? Diese kleine Insekten sind in der Lage besser den Duft der Weibchen aufzunehmen als Haie Blut riechen können.

In diesem Foto sieht man zwei Motten aus der Gattung Ematurga. Beachtet das hier nur das Männchen
In diesem Foto sieht man zwei Motten aus der Gattung Ematurga. Beachtet das hier nur das Männchen “Antennen” besitzt um den Duft der Weibchen auf große Distanz von vielen Kilometern noch riechen zu können.

Das Weibchen jedoch hat eine andere Form von Fühlern, die auf das Riechen der richtigen Nahrung spezialisiert ist. Die Männchen können dadurch sicher sein, dass da wo sich die Weibchen aufhalten auch ihre Nahrungsquellen im Überfluss vorhanden ist.

Homöopathische Mittel funktionieren ab dem Moment wenn man daran riecht. Vorausgesetzt man ist “sensibel” genug. Völlig ausreichend ist es zumindest mit der Zungenspitze ein Globuli zu berühren. Mehr ist wirklich nicht nötig. Die Frage die man häufig stellt “wie viele Globuli man einnehmen muss” ist nun einmal so eine typische Frage von Anfänger in der Homöopathie. Ich sage immer 3 bis 5 Globuli, weil diese Zahl den Globulis entspricht die beim ersten kippen des Fläschchens heraus kommen. Im Grunde könnte ein einziges Globuli völlig ausreichen. Und Tatsache, aus eigener Erfahrung kann ich das Bestätigen, sogar ein Globuli kurz angefeuchtet und einmal daran riechen reicht aus um die Information zu übertragen.

Übrigens wird vermutet, dass die Unsichtbare Gefahr die vom Elektrosmog wie Handys und WiFi ausgeht, auch den Geruchssinn beinträchtigen. Die Welt hat ihren Duft verloren und die Köpfe neigen sich immer mehr in einem 60 Grad Winkel zu den Smartphones hin.

Kunst und Wissenschaft – Die Silberserie in der Homöopathie

Das Periodensystem der Elemente hat in der Homöopathie nun einen festen Platz. Die Analyse der Serien und Stadien liefert tiefere Einblicke in die Natur der Homöopathischen Mitteln. Die Stadien entsprechen den menschlichen Entwicklungsstufen innerhalb einer Serie, die Serie selbst entsprechen bestimmte Lebensabschnitten.

Beginnend mit Wasserstoff, einem Proton, wo der Mensch erst entsteht, die Verschmelzung der Eizelle mit einem Spermium bei der Befruchtung und die Entstehung eines Keims, bis hin zur Kohlenstoff-Serie, die Geburt und die erste Wahrnehmung des Selbst als ein Individuum, so entwickelt sich der Mensch und reift zu einem Erwachsenen heran.

In der Silizium-Serie überbrückt man zum ersten Mal das eigene Individuum und erreicht ein Bewusstsein für die Familie. Die Gruppe wird wichtiger als das eigene Ich. Es geht nicht mehr um das Überleben der eigenen Person, sondern der Gruppe. Das Wohl der Gruppe wird immer ein Thema sein für die Silizium-Serie. Wohlgemerkt, die Gruppe ist eine etwas größere Einheit als eins, jedoch nicht mehr als das eines Dorfes.

Ab der Eisenserie erhält man eine Aufgabe die für das Wohl des Dorfes, bzw der Stadt von Vorteil ist. Eisen ist Arbeit, Silizium ist Familie, Kohlenstoff das Ich, Wasserstoff der Beginn, so kann man sich das einfach merken.

Im Gegensatz zu der Eisenserie, wo Arbeit eine Wiederholung einer Aufgabe ist, das Nachahmen einer Tätigkeit, ist die Silber-Serie der Beginn der Kreativität, wo neue Ideen gefordert sind. Der Arbeiter nimmt Anweisungen von einem Vorarbeiter an, einem Teamleiter, oder einem Ingenieur, der genau erklärt wie die sich täglich wiederholende Aufgabe zu erledigen ist. Da gibt es nur wenig Platz für neue Ideen. Der gesamte Kontext lässt eine “Kunst” oder “Wissenschaft” nicht zu.

Die Silber-Serie jedoch hat eines gemeinsam: Es wird etwas kommuniziert an einem größeren Kreis als nur ein Dorf. Es beginnt mit der Stadt, einem Land oder setzt sich über die imaginären Grenzen der Länder hinfort. Das geschriebene Wort ist in der Lage eine Idee vom eigenem Ich in das Kollektive Bewusstsein des Planeten zu schleusen. Das ist schon viel mehr als nur die sich täglich wiederholende Arbeit in eine Fabrik, denn es fördert die Entwicklung der Menschheit. Wörter, Zeichnungen, Pläne, Bilder, Fotos, 3D-Modelle, Skizzen, mathematische oder chemische Formeln, Wissenschaft, Kunst, das alles gehört in die Silberserie.

Daher gehört der Künstler und der Wissenschaftler zu einer “Kategorie” (einer Entwicklungsstufe). Beide benötigen ein “Publikum” (Empfänger der Kunst oder der neuen Idee oder der Erkenntnissen aus der Wissenschaft) und beide leiden unter einer “Schaffenskrise”, einer Schreibblockade oder anderen Hindernissen. Es gibt so viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Typen, dass eine Trennung eigentlich nicht möglich ist.

Eine Bemerkung zu den Serien möchte ich machen, um einen wichtigen Punkt klarzustellen: Ein Mensch entwickelt sich weiter. Er wird immer weiter heranreifen und Neues kennenlernen. Die Entwicklungsstufen der Serien bedeuten nicht, ein Mensch sei als Wissenschaftler oder Künstler geboren und das auch für immer bleiben. Ein Arbeiter (Eisenserie), oder eine Hausfrau (Silizium-Serie), werden ebenfalls irgendwann die anderen Serien erreichen, auch über die Silberserie hinaus. Ihre Entwicklung hängt nur vom Lebensalter ab. Gibt man diesen Personen genügend Zeit, werden sie auch diese Stufen erreichen. Eine Lebensdauer von nur 90 oder 100 Jahren wird vielleicht nicht ausreichen, aber vorausgesetzt diese Grenze würde es nicht geben, dann wären alle Menschen Künstler und Wissenschaftler, die nicht ackern oder roboten gehen, sondern einen Garten pflegen und jeden Tag was neues entdecken.

Raspberry Pi und Echte Zufallszahlen

Es sollte eigentlich zur Grundausstattung eines jeden PCs gehören, aber leider ist das nicht der Fall. Die Rede ist von einer Möglichkeit schnell und effektiv “Echte Zufallszahlen” zu generieren. Der Nutzen ist vielfältig. Unter anderem benötigt man TRNG (true random number generators) für die Verschlüsselung. TRNG ist jedoch auch ein Werkzeug für die Forschung in der Alternativen Wissenschaft, wie z.B. PSI.

Zum Glück liefert der Raspberry hier eine sehr gute Möglichkeit.

pi3

Es folgt ein Extrakt aus der Anleitung vom Blog “Well, that was unexpected…”: The Raspberry Pi’s Hardware Random Number Generator

sudo apt-get update
sudo apt-get -y dist-upgrade
sudo rpi-update
sudo reboot
sudo apt-get install netpbm
sudo apt-get install rng-tools

Nachdem alle Werkzeuge installiert worden sind, kann man ein PNG Random Picture erzeugen mit folgender Anweisung:

sudo cat /dev/hwrng  | rawtoppm -rgb 256 256 | pnmtopng > random$(date +%Y%m%d%H%M%S).png

Und das Resultat sieht absolut zufällig aus:

random20161103131136

Dieses Bild zeigt zumindest, dass eine Zufälligkeit ohne besondere Muster existiert. Das ist ausreichend für einen Schnelltest.
Will man die Zufälligkeit programmatisch sicherstellen, dann ist der Befehl rngtest zu empfehlen:

sudo cat /dev/hwrng  | rngtest -c 1000
rngtest 2-unofficial-mt.14
Copyright (c) 2004 by Henrique de Moraes Holschuh
This is free software; see the source for copying conditions.  There is NO warranty; not even for MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.

rngtest: starting FIPS tests...
rngtest: bits received from input: 20000032
rngtest: FIPS 140-2 successes: 1000
rngtest: FIPS 140-2 failures: 0
rngtest: FIPS 140-2(2001-10-10) Monobit: 0
rngtest: FIPS 140-2(2001-10-10) Poker: 0
rngtest: FIPS 140-2(2001-10-10) Runs: 0
rngtest: FIPS 140-2(2001-10-10) Long run: 0
rngtest: FIPS 140-2(2001-10-10) Continuous run: 0
rngtest: input channel speed: (min=18.640; avg=981.258; max=9765625.000)Kibits/s
rngtest: FIPS tests speed: (min=1.677; avg=12.971; max=14.341)Mibits/s
rngtest: Program run time: 22501456 microseconds

Die Anzahl der “Failures” ist 0, was sehr gut ist.

Will man die Zufälligkeit auch hören, dann wandelt man die Bytes in eine Wav-Datei um.
Dazu muss man zuvor SOX installieren, ein Tool für die Audiobearbeitung über die Commandozeile:

sudo apt-get install sox libsox-fmt-all

Auf meinem Raspberry hatte VIM gefehlt, daher auch das noch installieren:

sudo apt-get install vim

Die Umwandlung erfolgt über einen Script:

vim rndsound.sh
#!/bin/bash
# rndsound.sh - make a wav from the RNG source
# must be run as root: sudo ./rndsound.sh
# needs sox toolkit:   sudo apt-get install sox libsox-fmt-all
# created by scruss on Mon Jun  3 23:07:54 EDT 2013

# length of sample, seconds
DURATION=5
# output file
OUTFILE=random$(date +%Y%m%d%H%M%S).wav
dd if=/dev/hwrng status=noxfer | sox -t u16 -c 1 -r 48000 - -c 1 $OUTFILE trim 0 $DURATION
# make the file world writeable so it's easier to delete
chmod a+w $OUTFILE
echo Wrote $OUTFILE

Nicht vergessen dem Script eine gewisse Berechtigung zu geben und dann kann es auch gleich losgehen:

chmod 770 rndsound.sh

sudo ./rndsound.sh

Das Resultat ist weißes Rauschen vom Feinsten, absolut entropisch, voller Zufälliger Bits:

Die narzisstische Persönlichkeit

Ich zitiere aus homsym.de, Grundformen der Angst IV – Die narzisstische Persönlichkeit – Phosphor u. a. Arzneien:

Was bleibt, wenn die tiefe Sehnsucht nach dem Geliebtwerden nur in einen Spiegel führt? Wenn Zuneigung unsicher oder schwer anzunehmen ist, wird das Verlangen, bewundert zu werden, oft zum Ersatz. Auf der Suche nach dem wahren Selbst schießt der Narzisst kompensatorisch über das Ziel hinaus: mit übersteigerter Selbstzuwendung, einem permanenten Bedürfnis nach Selbstdarstellung und der überspannten Einschätzung der eigenen Größe.

Ein Zitat aus Wikipedia über Narzissmus:

Umgangssprachlich haften dem Wort „Narzissmus“ meist negative Bedeutungen an. Im Alltagsverständnis ist ein Narzisst ein Mensch, der sich sehr auf sich selbst bezieht und dabei andere vernachlässigt. Auf der spirituellen Ebene ist ein Narzisst ein Mensch, der den Kontakt zum Sein verloren hat. Dieser Mensch ist in seiner narzisstischen Persönlichkeitsstruktur wie in einem Gefängnis eingesperrt.

Interessant sind die späteren Psychoanalysen von Michael Balint und anderen die auf die Ursache einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung eingehen:

Michael Balint konzipierte den primären Narzissmus 1965 als das Bedürfnis des Säuglings, geliebt zu werden. Die Frustration dieser Liebe führt nach Balint entweder zu sekundärem Narzissmus oder zu aktiver Objektliebe, die das Kind erlernt, um wiederum selbst geliebt zu werden.

Balint schrieb jedoch hauptsächlich über die Ohnmacht und Abhängigkeit des Kindes von der Mutter. Die Omnipotenzgefühle, die in Ferenczis Beschreibungen des primären Narzissmus im Vordergrund stehen, deutete Balint als Sekundärbildungen, als einen „verzweifelte[n] Versuch, sich selbst gegen ein vernichtendes Gefühl der Ohnmacht zu verteidigen.

Der typische Narzisst hätte demnach trotz sogenannter „Selbstbezogenheit“ eben kein Selbst, auf das sich ein wirklicher Bezug richten könnte. Sein Selbst basiert einzig darauf, sich die eigene Grandiosität zu spiegeln. Dabei verschließt er sich der wirklichen Begegnung mit anderen, gegenüber denen er sich manisch überlegen fühlt.

Durch meine Recherchen in Google stoß ich zuerst auf die Seite homsym.de und da wurde Phosphor, Palladium und Platin als mögliche Arzneimittel erwähnt (“als große Arznei für narzisstische Störungen bewährt und erleuchtet den Weg zu echter Selbstliebe”).

Wenn man sich die Periodentafel so anschaut, erkennt man ein Muster:

periodictable_5_10

Irgendwie reihen sich im Stadium 10 ganze 3 Arzneimittel auf, die allesamt unter diesem Aspekt der “Ich-Störung” leiden:

Nickel – Ichbezogenheit, Selbstüberhebung, Rückzug aus der Wirklichkeit, “Wie verlassen“, Widerstreit mit sich selbst

Palladium – Eitel, verletzter Eitelkeit, Ichbezogenheit, Selbstüberhebung, Verlangt, dass man ihm schmeichelt, Selbstsucht, Egoismus, Verlangt nach guten Meinung anderer, „Wie verlassen“, Wahnideen würde nicht anerkannt, geschätzt

Platinum – Ichbezogen, Egotismus, Selbstüberschätzung, Hochmütig, arrogant, Exzentrik

Auch in den Lanthaniden ist dieses Muster noch zu erkennen. Gadolinium ist selbstzufrieden, selbstsicher, hat viel Selbstvertrauen. Das Wort “selbst” taucht häufig auf.

Curium, ein Actinoid, wird von Patricia Le Roux als dominant, stolz und mit einer erhabenen Einstellung beschrieben.

Die Pathologie geht immer tiefer, je schwerer das Element ist.

Antidotieren Kaffee oder Pfefferminz ein homöopathisches Mittel?

Die sehr kurze Antwort: Nein!

Die (nur) kurze Antwort: Nein wenn man mindestens 1 Stunde oder länger wartet mit der Einahme seit der letzten Tasse Kaffee oder Pfefferminzbonbon.

Und nun die lange Antwort für diejenigen die sich die Zeit nehmen mit Lust am Lesen und Studieren etwas tiefer in die Thematik einsteigen wollen:

Irgendwie sind viele Homöopathen in ihrer eigenen Entwicklung sehr zurückgeblieben. Sie haben nichts dazugelernt, so wie viele Schulmediziner auch. Es sind so viele neue Erkenntnisse gemacht worden in der Homöopathie, von den Pflanzenfamilien, den Elementen (Stadien und Serien), den neuen Tiermitteln und ihren Gemeinsamkeiten (z.B. Territorialverhalten), in der Auswahl der Potenz bei verschiedenen Erkrankungen, die Dynamik der Autoimmunerkrankungen oder das tückenhaftes Wesen von Krebs, in den Miasmen (ja es gibt mehr als 3 Miasmen), in den Gemeinsamkeiten bezüglich den chemischen Stoffgruppen (z.B. Säuren, Nitrate usw), … und dennoch kennen viele nur die Mitteln aus der Kent’schen Materia Medica, also ca. 180 Mitteln und wollen und wollen einfach nichts mehr dazu lernen.

Was also macht ein Dogmatiker wenn seine Methoden nicht mehr fruchten?
Na klar, er gibt dem Kaffee die Schuld. Er zeigt mit dem Finger auf seinen armen Patient, der ihn in seiner Verzweiflung aufgesucht hat, in der Hoffnung noch eine Milderung seines Leiden zu finden, und statt dessen wird er beschuldigt eines Delikts. “Ich habe doch nur eine kleine Tasse vor einem Monat getrunken!” schluchzt der Patient, aber der Arzt guckt ihn so böse an wie ein Bischof der bei der Beichte eines Mafia-Bosses von einer FBI-Razzia gestört wird.

Mal ganz ehrlich, unter uns gesagt, und nicht weiter verraten, die Menschen sind so vielfältig in ihrem Charakter wie die Elemente, Bakterien, Insekten, Pflanzen, Tiere und Chemischen Verbindungen, ja womöglich sogar wie alle noch nicht entdeckten “Imponderabilien” (bitte nicht zuschlagen). Wie also können “nur” 180 Mitteln, davon allein ganze 30 Polychreste, das abdecken?

Ist es nicht wahr, dass die Menschen immer komplizierter werden, in einer Welt die so voller Lügen ist? Dann sinkt die Pathologie auch immer tiefer in das Unterbewusstsein und verschwört sich auf der Ebene des Kollektiven Unterbewusstsein. Da benötigt man Mittel wie die Lanthanide, Säuren wie DNS, Pflanzenarten von denen man noch nie vermutet hätte das diese mit der Kaffeebohne verwandt sind (z.B. China … viel zu selten verwendet), die Milch von allerlei Säugetieren (Löwen, Mensch!, Katze, von mir aus auch Meerschweinchen), oder sogar von einem Lichtstrahl eines weit entfernten Doppelsternsystems.

Früher hatte man den Kent, das Kent Repertorium und die Materia Medica von Kent. Der Nachbar hat auf Böricke geschwört. Der Lehrer hatte sogar einen Synthesis. Und irgendwann kam Vithoulkas mit der Materia Medica Viva. Ich will euch gar nicht sagen was ich in meiner Bibliothek habe … mein Ikea Schrank mit 16 Fächer ist randvoll mit den neuesten Büchern … und dennoch werde ich meistens nur auf der Seite von system-sat.de fündig (übrigens ein geniales System in welches sehr viel Arbeit steckt!).

Ab dem Moment wo jemand aufhört dazu lernen zu wollen, da entsteht der Zustand von Indium metallicum (Stadium 13, Silberserie). Das kann bereits einem Schüler passieren, einem Adebten der Metaphysik, der nur D12 Potenzen flüssig verschreibt. Hoch lebe der Dogmatismus, hoch lebe die Ignoranz! Und hört auf Kaffee zu trinken!

Technologie ist der Abfall der Wissenschaft

Ein Wissenschaftler sucht nach Erkenntnis über die Natur, über die physische Realität sowie die Metaphysik. Vieles was an Wissen gesammelt wird, gelangt nicht an das Tageslicht. Nur ein Bruchteil davon (der Abfall) wird in der Technologie angewendet.

Das zählt auch für die Schulmedizin und andere Gebiete, wie z.B. der Wirtschaft, Landwirtschaft und dem Transportwesen.

Was die Wissenschaft benötigt sind Mediatoren zwischen der Wissenschaft und ihren “Abnehmern“, sogenannte Connectoren, bestimmte Menschen Typen die mit Leichtigkeit das Wissen anderer vermitteln und die kritischen Verknüpfungen zwischen Wissenschaftler und Abnehmer erstellen. Siehe dazu das Buch “The Tipping Point“.

Connectors are the people in a community who know large numbers of people and who are in the habit of making introductions. A connector is essentially the social equivalent of a computer network hub. They usually know people across an array of social, cultural, professional, and economic circles, and make a habit of introducing people who work or live in different circles. They are people who “link us up with the world…people with a special gift for bringing the world together”.

Der beste Tee für den Wilden Westen

Laut der TCM benötigt die Mitte (Milz und Magen Meridian und die dazu gehörenden physischen Organe) viel Qi um schlechte Nahrung (kalte und mit viel Zucker) zu verdauen. Die Energie wird benötigt für die Transformation und für den Abbau der schädigenden Substanzen. Das gilt auch für “schlechte geistige Nahrung“, wie z.B. Sorgen, zu viel Denken, zu viele unnötige Informationen (WhatsApp, Facebook, GooglePlus, Boulevard, Gossip, und so weiter, sowie das nie endend wollende Geschwätz gewisser Nachbarn).

Was nicht verarbeitet werden kann (oder was nicht verdaut), das wird in Schleim umgewandelt. Das zeigt sich in tatsächlichem physischem Schleim als auch in einer anderen weitaus subtileren Form von energetischem Schleim. Die Symptome sind dann ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl, Kopfschmerzen und eine Abneigung gegenüber neuen Informationen und der Arbeit (kein Durchhaltevermögen mehr).

Um die Mitte zu “stützen und zu wärmen, sowie Schleim zu transformieren” gibt es zwar jede Menge chinesische Kräuter die durch den Zoll und die Steuer für den westlichen Menschen beinahe unbezahlbar sind, aber es gibt auch die Westliche Variante dieser Kräuter die laut der TCM eine gute Wirkung in diese Richtung ausführen.

gingerTea

Ingwer-Fenchel-Pfeffer-Zitronen-Tee
Man kaufe sich einen großen Vorrat an Fenchel-Samen (Sonnentor liefert hervorragende Qualität und recht günstig) und nehme davon pro Liter einen gehäuften Esslöffel. Dazu frischen Ingwer in Scheiben schneiden (die Regel hier lautet so viel wie ein Daumen). Etwas Pfeffer (gerieben ist auch ok) und eine Scheibe Zitrone (für den Geschmack). Das ganze mit siedendem Wasser (1 Liter) als Tee zubereiten. Nach 10 Minuten (oder auch länger) ist der Tee fertig.

Die Wirkung laut dem Buch “180 westliche Kräuter in der Chinesischen Medizin” ist folgende:
Ingwer wärmt Magen und Milz, stärkt und reguliert und lässt das Magen-Qi absenken, transformiert Feuchtigkeit und Schleim.
Pfeffer wärmt ebenfalls, zerstreut die Kälte, stärkt den Magen und lässt ebenfalls das Magen-Qi absenken.
Fenchel tonisiert und reguliert das Qi des Magen, und es hat eine gute Wirkung auf das Leber-Qi.

Man kann diesen Tee jeden Tag trinken. Falls man zu Magengeschwüren neigt dann sollte man aber seinen TCM-Berater fragen ob es da nicht eine bessere Alternative gibt.