Pietro Lusso

Newsblog

21 December
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Blender Camera Mapping Test

Diese Technik nennt man “Camera Mapping” oder “Camera Projection” und wird dazu genutzt um aus normalen 2D Bildern ein “beinahe” 3D Film zu erzeugen.

Tutorial:

1) Man nehme ein Foto in welchem Vordergrund (Person oder Objekt) und Hintergrund sich gut unterscheiden und man eine gewisse Tiefe erkennen kann.

Urgroßvater Celestino Angioni

2) Vordergrund vom Hintergrund trennen. Das was man als Hintergrund erkennt wird als durchsichtige Ebene ausradiert (Alpha). Als Hilfe nutze ich im Gimp eine grüne Ebene als Hintergrund bei Schwarz Weiß Bilder.

Hintergrund entfernt. Nur Objekte und Personen im Vordergrund sind sichtbar.

3) Den Hintergrund vom Vordergrund befreien. Das ist eine Kunst für sich, da man zum großen Teil den Hintergrund neu rekonstruiren muss. Wendet man diese Technik an Gemälden an, muss man in der Lage sein den Stil des Malers nachzuahmen. Am Beispiel von diesem alten Foto war es relativ einfach, da der Hintergrund recht diffus gestaltet war.

Zum Teil rekonstruirter Hintergrund

4) Die Bilder in Blender als “Image-Planes” importieren. Die Ebenen beim importieren als “shadeless” und “transparent” markieren. Emit auf 1.0, alle Lichtquellen entfernen. Die Planes werden dann so positioniert, dass man bei einer Kamerafahrt die Tiefe hervortritt.

Die Cutouts werden in Blender als eine 3 dimensionale Montage aufgebaut.

5) Wenn man möchte kann man auch verschiedene transparente Zwischen-Ebenen hinzufügen um mehr zu der räumlichen Illusion beizutragen. Es gibt Künstler die haben sich sogar die Mühe gemacht die Komponenten in den Bildern nicht nur auszuschneiden, sondern zum Teil auch dreidimensional als Model nachgebaut und darauf das Bild als UV-Textur gelegt. Mit dem Partikelsystem kann man die Illusion von im Raum befindlichen Staubpartikel erschaffen.

Ein Meisterwerk von Miklós Falvay: