Mitochondrialer Oxidativer Stress aus der Sicht der Homöopathie

Hin und wieder besuche ich die Seite NCBI (National Center for Biotechnology Information) und gebe verruchte Stichwörter für die Suche ein um deren Suchstatistiken zu verunreinigen. Diesmal waren es die Stichwörter „mitochondrial oxidative stress homeopathy“ (wahrscheinlich auch der Grund warum Sie nun hier gelandet sind) und ich bin tatsächlich fündig geworden:

Effect of the oral administration homeopathic Arnica montana on mitochondrial oxidative stress

In diesem Experiment wurde bewiesen das Hochpotenzen von Arnica den Oxidativen Stress reduzieren. Die Methode, vereinfacht ausgedrückt, bestand darin die Mitochondrien einer Laborratte mit Kalzium-Ionen, Nicht-organische Phosphate und Ammoniumeisen (das riecht wie Ammoniak) künstlich in einem oxidativen Stress zu versetzen. Man hatte also der Ratte auf gut Deutsch „giftiges Zeug“ gespritzt.

To analyze the effect of homeopathic Arnica on mitochondrial oxidative stress induced by Ca(2+) plus inorganic phosphate and/or Fe(2+)-citrate-mediated lipid peroxidation through changes in oxygen consumption rates.

Wie man das so in Doppelblindstudien macht, man verabreicht einigen Ratten das homöopathische Mittel und anderen nur Wasser. Der Laborassistent weiß nicht was er welcher Ratte verabreicht. Die Potenzen von Arnica waren C6, C12 und C30.

Das Resultat: Gerade bei der C30 war nach 21 Tagen ein signifikanter Schutz gegen Oxidativen Schaden festzustellen. Die Mitochondrien aus der Leberzelle wurden in einer Zentrifuge isoliert und man hatte festgestellt, dass diese Zellen undurchlässiger für die Schadstoffe geworden waren („Arnica 30cH protects against hepatic mitochondrial membrane permeabilization„). Oder vielleicht hatte man festgestellt, dass diese Zellen einfach nur weniger Schadstoffe enthielten, denn ich frage mich wirklich wie man die Permeabilität einer Zelle in einem Labor misst(????).

Warum wirkt Arnica nun gegen Mitochondrialem Oxidativen Stress?
Die Asche von einer Arnika Pflanze enthält vermehrt das chemische Element Mangan, was ein Anti-Oxidant ist. Chemisch entschärft das Mangan ein Superoxid durch eine Redoxreaktion (ich liebe Chemie weil ich es verstehe).

Mangan katalysiert HO2 zu H2O2 (Wasserstoffperoxid).

Es laufen noch weitere Redoxreaktionen unterschiedlicher Art, aber diese Details sind in den Wikipedia-Seiten sehr gut erklärt. Tatsache ist, bei der Katalyse wird das Mangan nicht verbraucht.

In einer Hochpotenz von Arnica ist kein einziges Molekül des Mangan vorhanden (technische Unmöglichkeit laut der Wahrscheinlichkeitstheorie). Dennoch wirkt das Mittel weil es „energetisch“ auf diese bereits vorhandenen, natürlichen Schutzmechanismen des Körpers einwirkt. Es verändert ein Potential oder wie man das anders ausdrückt, es verändert die Wahrscheinlichkeit bestimmter Ereignisse auf molekularer Ebene. Das ist im Grunde auch ein Geheimnis aus der Alchemie, wo der Geist des Alchemisten auf die chemische Reaktion einwirkt und bestimmte Reaktionen erst ermöglicht. Hier ist das homöopathische Mittel ein energetischer Katalysator. Der Energieerhaltungsgesetz wird nicht gebrochen. Meistens spielt die Zeit eine wichtige Rolle. Man kann behaupten, dass wenn genügend Zeit vorhanden wäre, dann würde das Mangan auch 100% aller freien Radikale abbauen. Zeit ist in sich bereits ein Potential. Da aber nicht genügend Zeit für den Abbau in einer bestimmten (eingeschränkten) Einheit vorhanden ist, dann muss das Potential aus einer anderen Quelle stammen. Daher ist das energetische Mangan, oder Arnica, hier die Lieferquelle für ein zusätzliches Potential. Zusätzlich fördert Arnica die Aufnahme von Mangan aus der Nahrung.

Arnica hilft ein bereits eingetretenes Trauma auf zellulärer Ebene wieder zu „vergessen„. Ein Trauma ist in sich eine festgehaltene Erinnerung die einem aufgezwungen wurde. Und wie man weiß, lässt Arnica sich nichts aufzwingen (die gesamte Pflanzenfamilie der Asteraceae hat diese Eigenart).

Natürlich ist nicht nur Arnica bei Mitochondrialer Oxidativer Stress hilfreich, sondern das Mittel das am „ähnlichsten“ ist, das Similimum, was am „hülfsreichsten“ ist (wie es Hahnemann noch zu seinen Zeiten zu sagen pflegte).

Hilfe beim Abbau der Schlacken
Verabreicht man ein Homöopathisches Mittel dann kommen allerlei Reaktionen in Gang und dabei werden Abfallprodukte frei die der Körper loswerden will. Daher ist es notwendig auch eine entsprechende Diät einzuhalten und den Körper beim „entschlacken“ behilflich zu sein. Nur das Arzneimittel ist nie ausreichend, es sei denn man lebt in optimalen Verhältnissen (die zur Zeit nicht existieren). Das kann ermöglicht werden durch Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel (und ganzen Kategorien) sowie durch Kräutertees welches die Organe bei der Reinigung unterstützen. Übrigens ist Grüntee auch ein Anti-Oxidant.

Noch ein Tip: Gebt nicht so viel Geld für Nahrungsmittelergänzungen aus! Alles was der Körper für eine Reinigung benötigt befindet sich in unmittelbarer Greifweite.

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