Die narzisstische Persönlichkeit

Ich zitiere aus homsym.de, Grundformen der Angst IV – Die narzisstische Persönlichkeit – Phosphor u. a. Arzneien:

Was bleibt, wenn die tiefe Sehnsucht nach dem Geliebtwerden nur in einen Spiegel führt? Wenn Zuneigung unsicher oder schwer anzunehmen ist, wird das Verlangen, bewundert zu werden, oft zum Ersatz. Auf der Suche nach dem wahren Selbst schießt der Narzisst kompensatorisch über das Ziel hinaus: mit übersteigerter Selbstzuwendung, einem permanenten Bedürfnis nach Selbstdarstellung und der überspannten Einschätzung der eigenen Größe.

Ein Zitat aus Wikipedia über Narzissmus:

Umgangssprachlich haften dem Wort „Narzissmus“ meist negative Bedeutungen an. Im Alltagsverständnis ist ein Narzisst ein Mensch, der sich sehr auf sich selbst bezieht und dabei andere vernachlässigt. Auf der spirituellen Ebene ist ein Narzisst ein Mensch, der den Kontakt zum Sein verloren hat. Dieser Mensch ist in seiner narzisstischen Persönlichkeitsstruktur wie in einem Gefängnis eingesperrt.

Interessant sind die späteren Psychoanalysen von Michael Balint und anderen die auf die Ursache einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung eingehen:

Michael Balint konzipierte den primären Narzissmus 1965 als das Bedürfnis des Säuglings, geliebt zu werden. Die Frustration dieser Liebe führt nach Balint entweder zu sekundärem Narzissmus oder zu aktiver Objektliebe, die das Kind erlernt, um wiederum selbst geliebt zu werden.

Balint schrieb jedoch hauptsächlich über die Ohnmacht und Abhängigkeit des Kindes von der Mutter. Die Omnipotenzgefühle, die in Ferenczis Beschreibungen des primären Narzissmus im Vordergrund stehen, deutete Balint als Sekundärbildungen, als einen „verzweifelte[n] Versuch, sich selbst gegen ein vernichtendes Gefühl der Ohnmacht zu verteidigen.

Der typische Narzisst hätte demnach trotz sogenannter „Selbstbezogenheit“ eben kein Selbst, auf das sich ein wirklicher Bezug richten könnte. Sein Selbst basiert einzig darauf, sich die eigene Grandiosität zu spiegeln. Dabei verschließt er sich der wirklichen Begegnung mit anderen, gegenüber denen er sich manisch überlegen fühlt.

Durch meine Recherchen in Google stoß ich zuerst auf die Seite homsym.de und da wurde Phosphor, Palladium und Platin als mögliche Arzneimittel erwähnt (“als große Arznei für narzisstische Störungen bewährt und erleuchtet den Weg zu echter Selbstliebe”).

Wenn man sich die Periodentafel so anschaut, erkennt man ein Muster:

periodictable_5_10

Irgendwie reihen sich im Stadium 10 ganze 3 Arzneimittel auf, die allesamt unter diesem Aspekt der “Ich-Störung” leiden:

Nickel – Ichbezogenheit, Selbstüberhebung, Rückzug aus der Wirklichkeit, “Wie verlassen“, Widerstreit mit sich selbst

Palladium – Eitel, verletzter Eitelkeit, Ichbezogenheit, Selbstüberhebung, Verlangt, dass man ihm schmeichelt, Selbstsucht, Egoismus, Verlangt nach guten Meinung anderer, „Wie verlassen“, Wahnideen würde nicht anerkannt, geschätzt

Platinum – Ichbezogen, Egotismus, Selbstüberschätzung, Hochmütig, arrogant, Exzentrik

Auch in den Lanthaniden ist dieses Muster noch zu erkennen. Gadolinium ist selbstzufrieden, selbstsicher, hat viel Selbstvertrauen. Das Wort “selbst” taucht häufig auf.

Curium, ein Actinoid, wird von Patricia Le Roux als dominant, stolz und mit einer erhabenen Einstellung beschrieben.

Die Pathologie geht immer tiefer, je schwerer das Element ist.

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