Die künstliche Distanz zu den Imponderabilien in der Homöopathie

Geld. Ja, das ist der Grund, Geld! Warum sollte man sich denn sonst von den Imponderabilien distanzieren, wenn nicht um des Geldes willen?!

Es gibt Arzneimittel in der Homöopathie, die selbst in ihrer „Ursubstanz“ nicht in einer materiellen Form existieren. Diese werden als Imponderabilien bezeichnet. Anscheinend wird behauptet, dass sich klassische Homöopathen davon distanzieren. Was für ein Schwachsinn. Schon Clarke und Finke kannten Sol (Sonnenlicht) und erwähnten dieses Arzneimittel in ihren Büchern. Und waren diese beiden Homöopathen keine Klassischen Homöopathen?

Sun-light. Saccharum lactis is exposed to concentrated sun’s rays and stirred with a glass rod till saturated.

Sonnenlicht. Milchzucker wurde konzentriertem Sonnenlicht ausgesetzt und mit einem Glasstab umgerührt bis es damit imprägniert war.

Sogar Hahnemann hatte 1833 die erste unwägbare Substanz geprüft: Magnetismus.

Imponderabilien sind den Bachblüten doch sehr ähnlich. Wer behauptet, dass man sich von diesen Imponderabilien distanziere, aber dennoch weiterhin Bachblüten verkauft, der hat entweder keine Ahnung (bezweifle ich sehr), oder man fürchtet sich um noch mehr Kritik von den Pseudowissenschaftlern und somit auch um Verlust von Gewinn.

Wenn schon der Dogmatismus in der materialistischen Wissenschaft stinkt, so stinkt er zehnmal mehr wenn es in einem alternativen Bereich vorkommt. Da bin ich weitaus kritischer.

Aber in diesem speziellen Fall geht es wohl nur um Geld. Denn der Schritt von der Homöopathie, zu den Bachblüten, hin zu den Imponderabilien, weist auch auf eine Herstellungsmethode hin, die uns allen von den Arzneimittelhersteller unabhängig machen könnte. Nicht nur die Arznei verliert hier an „körperlicher Substanz“, auch der Herstellungsprozess selbst wird immer mehr immaterieller.

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