Blender Sternen Hintergrund mit Nodes

Im Gegensatz zu Hollywood bin ich der Meinung, dass Distopie kein Science Fiction ist, sondern eine politische Propaganda. Ah, nee, das ist ein anderer Post. Eigentlich wollte ich euch zeigen wie man in Blender einen Hintergrund für eine Weltraum-Szene herstellt.

Ein Überblick des Setups:

Das sieht kompliziert aus, ist aber ganz einfach. Hier kann man die Blender Datei herunterladen, dann könnt ihr euch den Hintergrund in eure Szene kopieren oder anpassen bzw auch verbessern. Im Grunde besteht ein Sternenhimmel aus folgenden elementaren Elementen: Helle Sterne, dunkle Sterne, Blaue Zwergsterne, Rote Riesen, Gelbe sonnenähnliche Sterne und Nebelfelder. Alle Sterne kann man in Blender mit der Texture Noise und einer ColorRamp herstellen.

Beispiel anhand der „Normalen“ Sterne:

Zu diesen gesellen sich die „dunkleren“ Sterne, die so weit weg sind, dass diese kaum sichtbar sind, aber eine Art Hintergrundrauschen liefern.

Man beachte folgende Node im oberen Bereich, diese ist an der Multiply Node angeschlossen und bringt etwas Variation in die dunkleren Sterne. Die dunkleren Sterne werden über ein RGB Kurve verdunkelt.

Dann kommen noch die Nebelfelder hinzu, die nie fehlen, jedoch auch nicht zu sehr in Vordergrund treten dürfen.

In den meisten Projekten verwende ich bereits die „Filmic“ Einstellung. Wenn man High Contrast wählt, muss man für den Sternenhintergrund mit der Kurven-Einstellung etwas „überbelichten“, sonst sieht man nur einen schwarzen Hintergrund. Das ist sogar recht realistisch, denn in der traditionellen Fotographie würde man auch längere Belichtungszeiten für einen Sternenhimmel wählen.

In einem Zeichentrickfilm wäre ein „stylisierter“ Stile notwendig, dann kann man die Belichtung auch gerne übertreiben.

Möchte man eine realistische Szene darstellen, mit Kamera-Zoom über 50mm, dann muss man Korrekturen am Setup für solche Renderings machen, indem man z.B. für die normalen Sterne eine höhere Skalierung wählt.

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